Alíz Pencz · 5 Jahre · Kerekegyháza

Alíz

Bis zum Juni dieses Jahres lebte sie unbeschwert als jüngstes von vier Kindern. Im Juli wurde bei ihr ein schwerer Hirntumor entdeckt. Seitdem kämpft ihre Familie jeden Tag darum, Alíz jede mögliche Chance zu geben.

Alíz auf zwei Fotos: links im blauen Festkleid, rechts nach der Operation mit einem Verband am Kopf, auf einer Bank sitzend
Alíz vor der Erkrankung und nach den Operationen.

Was ist passiert?

  1. Sie litt unter wiederkehrenden, stechenden Kopfschmerzen am Hinterkopf. Bis Juli verschlechterte sich ihr Zustand weiter.

  2. Eine MRT-Untersuchung fand im Hirnstamm einen fast fünf Zentimeter großen Tumor, der bereits auf eine Hirnkammer drückte. Alíz wurde mit dem Rettungswagen in die Neurochirurgische Klinik der Semmelweis-Universität in Budapest gebracht.

  3. Erste Operation: Eine Gewebeprobe wurde entnommen, und man versuchte, rund um den Hirnstamm Platz zu schaffen.

  4. Zweite Operation: Ein Shunt wurde eingesetzt, der das sich ansammelnde Hirnwasser ableitet. Danach begann sich Alíz' Zustand zu bessern.

  5. Die histologische Untersuchung bestätigte eine schwerere Diagnose als erwartet: ein H3-K27M-mutiertes diffuses Mittelliniengliom, ein Tumor vom WHO-Grad 4.

  6. Nach Angaben der Familie hat Alíz inzwischen 30 Bestrahlungen hinter sich.

Die Diagnose

Diffuses Mittelliniengliom (DMG) · H3-K27M-mutiert · WHO-Grad 4

Ein seltener und äußerst aggressiver Hirntumor im Kindesalter. Bei Alíz wächst er im Hirnstamm, deshalb ist eine operative Entfernung nicht möglich. Die Behandlung solcher Tumoren gehört heute zu den schwierigsten Aufgaben der Medizin – deshalb sucht die Familie im In- und Ausland nach Möglichkeiten, die eine Chance bieten.

Alíz im Krankenhaus in einem rosa T-Shirt, mit verbundener Hand

Die nächsten Schritte

Nach den 30 Bestrahlungen setzen die Eltern ihre Hoffnung auf zwei Immuntherapien im Ausland. Die Beträge sind veröffentlichte vorläufige Schätzungen der Familie, keine endgültigen Angebote: Den genauen Preis der ersten Behandlung hat die Familie nach eigenen Angaben noch nicht erhalten.

  • Dendritische ZelltherapieLaboratories Dr. Gansauge, Berg (Bayern)vorläufig 6–7 Millionen Forint, zuzüglich Reise, Unterkunft und mindestens einer Woche Aufenthalt vor Ort
  • Hyperthermie-, Viro- und ImmuntherapieIOZK, Kölnetwa 31 Millionen Forint

Nach vorläufiger Schätzung der Familie kosten die beiden Behandlungen im Ausland zusammen etwa 37–38 Millionen Forint, ohne Reise, Unterkunft und weitere Nebenkosten.

Alíz sitzt mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern auf einer Bank

Die Familie

Alíz hat eine 13-jährige Schwester und zwei 9-jährige Zwillingsbrüder. Ihre Eltern Zoltán und Viktória haben die Facebook-Seite Együtt Alízért („Gemeinsam für Alíz“) gegründet, auf der sie über Alíz' Zustand und über Benefizaktionen berichten.

„Eines ist sicher: Wir geben nicht auf.“

Alíz' Eltern gegenüber hiros.hu

In Kerekegyháza stehen in mehreren Geschäften Spendenboxen bereit.

So kannst
du helfen

Wähle auf der Spendenseite einen Streamer und unterstütze Alíz' Behandlung per Karte. Auch eine Überweisung an die Familie und die Spendenaktion bei Adománybank sind möglich.

Die Spendenseite ist auf Ungarisch. Wähle einen Streamer („Válassz streamert“) und einen Betrag, gib optional Namen und Nachricht an, bestätige die Bedingungen und bezahle sicher per Karte über Stripe („Tovább a fizetéshez“).

Spenden

Überweisung an die Familie

Empfänger
Penczné Csörgő Viktória
Kontonummer
30200014-19913410-39401757
IBAN
HU37 3020 0014 1991 3410 3940 1757
Verwendungszweck
Alíz gyógykezelése(„Alíz' Behandlung“)

Adománybank · ALIZ174

Die Spendenaktion der Ádám-Kosztyu-Gedächtnisstiftung für Alíz' Behandlung.

Kontonummer
11734138-20017125-00000000
IBAN
HU12 1173 4138 2001 7125 0000 0000
BIC
OTPVHUHB
Verwendungszweck
ALIZ174
Kampagnenseite bei Adománybank

Quellen und Kontakt

Du hast eine Frage an die Familie? Schreib ihnen auf der Facebook-Seite Együtt Alízért.